Kernaussagen aus 17 aktuellen Studien und Tipps, wie Mittelständler den Einstieg finden.

Interessante Erkenntnisse zum Thema „Vernetzte Fabrik“

… liefert eine Analyse der Multimediaagentur Flyacts aus Jena. Aus 17 relevanten Studien, durchgeführt unter anderem von McKinsey, PricewaterhouseCoopers, dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und BITKOM, filtert sie einen Überblick über den Status Quo zum Thema Smart Factory im deutschsprachigen Raum. Lesen Sie hier die wichtigsten Kernaussagen und wie simus systems sie interpretiert.

Industrie 4.0 Projekte für den Mittelstand

Erkenntnisse aus den Studien zu Industrie 4.0 Projekten in Deutschland:

1. Wie weit ist die Umsetzung in deutschen Produktionsunternehmen bereits?

Die Einstellung zu digitalen Prozessen in der Fabrik ist in den letzten beiden Jahren nochmals offener geworden. Dass die Transformation notwendig ist und keiner um die Digitalisierung herumkommt, ist inzwischen in nahezu allen Unternehmen angekommen. Allerdings zeigt die Studie der International DATA Corporation (IDC), dass nur 15% der Unternehmen bereits umfassende oder wenigstens begrenzte Umsetzungen produktiv nutzen. 45% der Unternehmen befinden sich in der Evaluationsphase, 25% in der Planung und 15% in der Phase eines Pilotprojekts.

2. Welche Investitionen sind geplant?

Laut PricewaterhouseCoopers soll bis 2020 knapp die Hälfte der geplanten Ausrüstungsinvestitionen für Industrie 4.0 Lösungen eingesetzt werden, das entspricht 3,3% des Jahresumsatzes der befragten Unternehmen. Von den digitalen Lösungen erhoffen sich die Unternehmen 2,5% Mehrumsatz, zusätzlich Kosteneinsparungen durch die optimierte Produktion. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erwartet bis 2020 ein Umsatzwachstum von 153,5 Milliarden Euro durch diese Technologien.

3. Welche Vorteile bringt die Industrie 4.0?

Zentraler Vorteil der vernetzten Fabrik sind effizientere Prozesse und die damit einhergehenden Zeit- und Kosteneinsparungen. Auch die Qualität kann erheblich profitieren, ebenso können Entwicklungszeiten verringert werden. Produkte können daher schneller auf dem Markt sein.

Geht man mehr ins Detail, ist die Überwachung von Prozessen mit Echtzeit-Daten ein wichtiger Schritt in eine schnellere, flexiblere Produktion. Fehler können vorgebeugt oder rasch beseitigt werden. Auch Logistik-Prozesse können mit vernetzten Systemen besser geplant und überwacht werden.

4. Hindernisse und Herausforderungen

Wo Daten sind, können diese auch immer missbraucht werden. Datensicherheit ist für 88% der Befragten der Studie der IfD Allensbach eine sehr große bzw. große Herausforderung. Die riesigen Datenmengen müssen auch überwacht und korrekt interpretiert werden. Datenanalysten, die dieser Aufgabe gewachsen sind, gibt es (noch) nicht in jedem Unternehmen, eine Herausforderung für Aus- und Weiterbildung. Mitarbeiter in der Produktion müssen mit den veränderten Bedingungen und neuen Technologien zurechtkommen – auch das ist nicht für jedes Unternehmen ganz einfach zu bewerkstelligen. Vernetzte Prozesse werden teilweise eher als Bedrohung denn als Chance gesehen.

Die größte Schwelle sind jedoch die Investitionskosten. 64% der Befragten der BITKOM Studie sehen dies als größtes Hindernis. Die Studie des BMWi besagt sogar, dass Investitionen erst nach sechs Jahren Erträge erwirtschaften.

5. Lösungen und weitere Schritte

Gerade für mittelständische Unternehmen ist es verständlicherweise finanziell nicht unbedingt möglich, eine umfassende Digitalisierung von heute auf morgen umzusetzen. Daher empfiehlt sich eine Strategie der kleinen, überschaubaren Schritte. So kann ein Unternehmen Erfahrungen sammeln und im übersichtlichen Rahmen Lösungen für sich erarbeiten und vielversprechende Ansätze weiterverfolgen.

 

simus systems und Industrie 4.0: Unsere Leistung für Ihren Erfolg.

Beginnen Sie bei der Datenqualität. Die elementare Basis für jedes Projekt in Richtung Smart Factory sind korrekte, aktuelle und durchdacht strukturierte Daten. simus systems ist Spezialist für den effizienten Umgang mit technischen Massendaten und kann mit Hilfe der Softwaresuite simus classmate bei datengetriebenen Projekten ideal unterstützen. Die Erfahrung aus über 200 Kundenprojekten fließt in die Beratung ein.

Das sagen Kunden über die Zusammenarbeit mit simus systems »

  • Der erste Schritt: Machen Sie Ihre technische Datenbasis fit für die Zukunft!

    Sie ärgern sich über schlecht gepflegte Materialstammdaten? Mit classmate DATA bekommen Sie ein System an die Hand, das Ihre Datenqualität nachhaltig verbessert. Wir beraten Sie gerne, wenn es beispielsweise um Klassifizierungen, Migration auf neue Systeme oder Dublettenanalyse geht. Auch geometrische Informationen aus CAD-Modellen können (auch im Nachhinein!) professionell automatisch erfasst und aufbereitet werden. Auf diese Software besitzt simus systems sogar ein Patent.

  • Der zweite Schritt: Nutzen Sie Ihre optimierte Datenbasis für innovative Projekte!

    Eine solide Datenbasis spart Mitarbeitern aus Konstruktion und Produktion wertvolle Zeit und macht sie frei für neue Aufgaben. Aufbauend auf der optimierten Datenstruktur ist es viel einfacher möglich, Prozesse zu automatisieren oder unterschiedliche Systeme intelligent zu vernetzen. Oder nutzen Sie die Informationen, um Lieferanten qualifiziert zu bewerten. Es gibt viele Möglichkeiten.

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