Kostentransparenz über alle Abteilungen

Should Costing im Maschinenbau

Mit der Software simus classmate berechnen Sie nicht nur Herstellkosten automatisch und objektiv direkt aus Ihren 3D-CAD-Daten, sondern kontrollieren die Kosten in allen Projektphasen.
Erkennen Sie Kostentreiber frühzeitig, vergleichen Sie Varianten und treffen Sie schnell fundierte Entscheidungen in Konstruktion, Fertigung und Einkauf.

Automatisierte Kostenkalkulation aus CAD‑Modellen

Was bedeutet Should Costing – und warum ist es so wichtig?

Should Costing (oder auf Deutsch: Sollkostenberechnung) beschreibt den Ansatz, die realistischen Herstellkosten eines Bauteils objektiv zu berechnen, bevor es gefertigt oder eingekauft wird. Statt sich auf Erfahrungswerte oder Lieferantenpreise zu verlassen, werden beim Should Costing Material, Fertigungsverfahren, Maschinenzeiten und Bearbeitungsschritte systematisch bewertet.

Das Ziel des Should Costing ist es, Fertigungskosten möglichst früh transparent zu machen und über den gesamten Lebenszyklus zu kontrollieren – nicht durch pauschale Einsparungen, sondern durch faktenbasierte Optimierung. Mit einem klaren Verständnis der Sollkosten können Einkaufs-, Entwicklungs- und Controlling-Teams gemeinsam Kosten senken und Margen erhöhen. Ohne Kompromisse bei Qualität oder Innovation.

Warum herkömmliche Kalkulationen scheitern – ohne Should-Costing Software

Icon CrossHerausforderungen des Cost Engineering in Vertrieb, Konstruktion und Fertigung:

  1. Komplexität moderner Produkte: Variantenvielfalt, Losgröße 1 und Individualisierung
  2. Fehlende Kostentransparenz in frühen Entwicklungsphasen
  3. Mangelnde Verbindung zwischen CAD, PDM und ERP
  4. Abhängigkeit von Erfahrungen einzelner Mitarbeiter

FragezeichenWie erhalte ich eine schnelle, objektive Kosteneinschätzung?

Ein Mann steht vor einer Leinwand mit einer großen Datenwolke in der Mitte und verschiedenen Icons darum herum.

Icon Cross

Herausforderungen im Einkauf:

  1. Es fehlt eine objektive Basis für Preisverhandlungen
  2. Der Zeitdruck in Beschaffungsprojekten ist enorm
  3. Keine Schnittstelle zwischen Konstruktion und Einkauf
  4. Fehlende Vergleichbarkeit von Angeboten

Fragezeichen

Wie erhalte ich belastbare, aussagekräftige Kostendaten als Verhandlungsgrundlage?

Für Vertrieb, Konstruktion, Einkauf und Fertigung

Should Costing mit simus classmate: Automatisierte Kostentransparenz auf allen Ebenen

Die Kostenanalyse basiert auf der automatischen Erkennung von geometrischen Merkmalen, Materialien und Fertigungsverfahren direkt aus Ihren 3D-CAD-Modellen.

Für eine Vorkalkulation berechnet simus classmate daraus für Vertrieb, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung direkt präzise und detaillierte  Herstellkosten und Arbeitspläne – völlig transparent nach Ihren definierten Regeln und Maschinenkonfigurationen, unterstützt durch Best-Practice Benchmark-Daten und Künstlicher Intelligenz.

Für den Einkauf stellt simus classmate zusätzlich zu den Kosteninformationen Möglichkeiten zur Auswahl und Bewertung von Lieferanten zur Verfügung. mehr …

Während des gesamten Produktlebenszyklus können die Kosten über das mit dem ERP System verbundene simus classmate Projektcontrolling kontrolliert und nachjustiert werden. mehr …

Should Costing mit simus classmate

Die Kostenanalyse mit simus classmate bietet transparente Informationen für alle Projektbeteiligten.

Präzise Berechnung von Kosten und Arbeitsplänen

anhand von Bearbeitungs­zeiten, Materialeinsatz und Maschinenkosten

Flexible Ausgabeformate für unterschiedliche Nutzer

Informationsausgabe angepasst an Konstruktion, Einkauf oder andere Anwendungsfälle

Tiefe Integration mit CAD-, ERP- und PDM-Systemen

für jederzeit aktuelle Ausgabe

Über 250 Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau vertrauen auf simus systems

So detailliert berechnet simus classmate die Herstellkosten

So detailliert berechnet simus classmate die Herstellkosten (Klick auf Bild für vergrößerte Ansicht)

Ihre Vorteile der Sollkostenanalyse

Fundierte Entscheidungsbasis in der Konstruktionsphase

Mit einer automatisierten Should-Cost-Kalkulation erkennen Konstrukteure früh, wie sich Materialwahl, Geometrie oder Fertigungsverfahren auf die Herstellkosten auswirken. So entstehen kosteneffiziente Designs bereits beim ersten Entwurf – ohne teure Nachkalkulationen.

Bessere Verhandlungsposition im Einkauf

Should Costing liefert objektive Kostendaten, die als solide Argumentationsbasis in Preisverhandlungen dienen. Einkäufer können überhöhte Angebote erkennen, realistische Zielpreise definieren und Lieferanten auf Augenhöhe begegnen.

Reduzierung von Entwicklungskosten und Durchlaufzeiten

Durch die frühzeitige Kostentransparenz werden teure Schleifen zwischen Konstruktion, Kalkulation und Einkauf vermieden. Entscheidungen können schneller getroffen werden – das verkürzt Entwicklungszeiten und spart Ressourcen.

Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Einkauf verbessert

Das gemeinsame Verständnis über Kosten und Machbarkeit fördert effizientere Prozesse und bessere Ergebnisse.

Ingenieur_Einkauf

Gute Argumente für Should Costing mit simus systems

1. Zu teuer? Rechnet sich schneller, als Sie glauben!

simus classmate findet Einsparpotenziale! Schon ein einziges nachverhandeltes Angebot, die Zusammenfassung von Bestellungen oder eine optimierte Konstruktion macht die Investition wett. Unsere Kunden erreichen Amortisationszeiten von unter sechs Monaten – durch weniger Schleifen, schnellere Entscheidungen und niedrigere Einkaufspreise.

2. Lange Einführung befürchtet? Läuft schneller, als Sie denken!

Wir starten schlank und praxisnah mit typischen Bauteilgruppen und Ihren vorhandenen CAD-Daten.
Dank vorkonfigurierter Kalkulationslogik sehen Sie erste Ergebnisse oft nach wenigen Wochen – und können das System schrittweise erweitern.

3. Keine Zeit in der Konstruktion? Unsere Lösung spart sie!

Die Kalkulation läuft vollautomatisch im Hintergrund, direkt aus dem CAD-Modell.
Konstrukteure müssen keine Tabellen pflegen, sondern sehen in Sekunden eine farblich markierte Kostenbewertung – und vermeiden aufwendige Nacharbeit.

4. Zweifel an der Genauigkeit? Unsere Kalkulation trifft ins Schwarze!

Unsere Software arbeitet mit reellen Fertigungsparametern – Maschinen, Material, Löhne, Rüstzeiten.
Sie berechnet Bauteilkosten auf derselben Basis wie eine manuelle Arbeitsplan- oder NC-Kalkulation.
In der Praxis liegen die Ergebnisse innerhalb weniger Prozentpunkte der realen Herstellkosten.

5. Komplexe IT-Landschaft? Passt nahtlos hinein!

simus classmate integriert sich problemlos in bestehende CAD-, PDM- und ERP-Systeme wie SAP, Siemens NX, SolidWorks, Inventor oder Creo.
Standardisierte Schnittstellen sorgen für eine sichere, wartungsarme Anbindung, ohne Ihre IT zu belasten.

6. Klingt kompliziert? Ist aber einfach!

Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und visuell aufgebaut: Farben zeigen sofort, wo Kostentreiber liegen.
Nach kurzer Einführung können Konstrukteure, Einkäufer und Kalkulatoren das System eigenständig nutzen – ganz ohne Expertenwissen.

7. Nur ein Kalkulationstool? Viel mehr als das!

simus classmate schafft eine einheitliche, saubere, neutrale Datenbasis für Ihre gesamte Produktentwicklung.
Sie profitieren von transparenten Kosteninformationen, die Sie für vielerlei Projekte wie Digital Twin, Simulationen, Predictive Maintenance und ERP-Migrationen einsetzen können.

Gessmann Logo

„Statt zahlreiche Zeichnungen durchzublättern oder Datenbanken zu durchsuchen, können die Anwender mit einem Klick in 10 Sekunden alle relevanten Bauteile zu einem Suchkriterium auflisten.“

„Die schnelle Auffindbarkeit aller Materialstammdaten erleichtert und beschleunigt die vielfältigen Aufgaben der Wartung und Instandhaltung ebenso wie der Reparatur.“

„Wir sind von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Lösung sehr angetan und sehen in simus classmate ein Herzstück für unsere Bemühungen, den Fertigungsprozess schlanker, flexibler und kostendeckender zu gestalten.“

Im Webinar-Video sehen Sie den ersten Schritt in unserer Software live:

Präzise Kostenkalkulation direkt aus dem CAD-Modell.

  • Fertigungskosten sekundenschnell und detailliert berechnen
  • Kostentreiber frühzeitig identifizieren
  • Bauteile und Baugruppen, auch Schweißbaugruppen, kosteneffizient konstruieren

Jetzt kostenfrei und unverbindlich ansehen:

Should Costing – auch Sollkostenanalyse genannt – ist eine Methode zur objektiven Berechnung der realistischen Herstellkosten eines Produkts. Dabei werden Material, Fertigungsverfahren, Maschinenzeiten, Löhne und Gemeinkosten analysiert, um zu bestimmen, was ein Bauteil tatsächlich kosten sollte. Moderne Softwarelösungen wie simus classmate ermöglichen diese Berechnung automatisch direkt aus dem 3D-CAD-Modell.

Maschinenbauer profitieren von früher Kostentransparenz, präziseren Kalkulationen und besserer Entscheidungsgrundlage. Should Costing reduziert Entwicklungszeiten, senkt Herstellkosten und stärkt die Verhandlungsposition im Einkauf. Außerdem fördert es eine enge Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Einkauf und Controlling.

Durch eine CAD-basierte Kalkulation lassen sich Herstellkosten bereits während der Konstruktion automatisch ermitteln. Ingenieure sehen sofort, wie sich Änderungen an Geometrie, Material oder Fertigungsverfahren auf die Kosten auswirken – und können Bauteile von Anfang an kostenoptimiert gestalten.

Beim Should Costing wird ermittelt, was ein Produkt kosten sollte, basierend auf technischen Parametern und realistischen Fertigungsbedingungen.
Beim Target Costing hingegen steht das Kostenziel aus Markt- oder Verkaufspreisen im Fokus. Beide Ansätze ergänzen sich: Should Costing liefert die Datenbasis, um Zielkosten realistisch zu bewerten.

Für eine exakte Berechnung werden technische Parameter wie Materialart, Abmessungen, Bearbeitungsverfahren, Maschinenstundensätze und Lohnkosten benötigt. Softwarelösungen wie simus classmate nutzen diese Informationen direkt aus dem CAD-Modell und ergänzen sie durch hinterlegte Kalkulationsregeln und Benchmark-Datenbanken.

simus classmate erkennt automatisch geometrische Merkmale im 3D-Modell, ordnet passende Fertigungsverfahren zu und berechnet daraus präzise Herstellkosten. Das System erstellt vollständige Arbeitspläne, visualisiert Kostentreiber farblich und ermöglicht schnelle Variantenvergleiche – ideal für Konstruktion und Einkauf.

Mit objektiven Kostendaten aus Should Costing kann der Einkauf fundierte Verhandlungen führen. Lieferantenpreise lassen sich mit den Sollkosten vergleichen, um überhöhte Angebote zu identifizieren. So verbessert Should Costing die Verhandlungsposition und führt langfristig zu signifikanten Einsparungen.

Die Genauigkeit hängt von der Datenbasis ab – bei gepflegten Maschinen-, Material- und Prozessdaten sind Abweichungen minimal. Mit simus classmate lassen sich sehr zuverlässige Kostenschätzungen in Sekunden erzeugen, die in der Praxis häufig weniger als 5 % vom realen Herstellpreis abweichen.

Typische Herausforderungen sind unvollständige Daten, fehlende Standardisierung und die Integration verschiedener Systeme. Erfolgreich wird Should Costing dann, wenn CAD-, ERP- und Kalkulationsdaten zentral zusammengeführt werden – genau hier unterstützen automatisierte Lösungen wie simus classmate.

Häufige Fehler sind unvollständige Daten, zu vereinfachte Annahmen bei Fertigungsparametern oder das Fehlen realer Maschinen- und Lohnsätze. Auch eine rein manuelle Berechnung birgt hohe Fehlerquoten. Automatisierte Systeme vermeiden diese Probleme durch konsistente Datenmodelle und standardisierte Kalkulationslogik.

Should Costing schafft Transparenz über die realen Herstellkosten eines Bauteils – unabhängig von Lieferantenangaben. So erkennt der Einkauf sofort, welche Angebote marktgerecht und welche überteuert sind. Durch den Vergleich von Soll- und Ist-Kosten lassen sich Lieferanten objektiv bewerten, Einsparpotenziale identifizieren und Preisverhandlungen gezielt vorbereiten. Das Ergebnis: bessere Konditionen, faire Partnerschaften und fundierte Entscheidungen bei der Lieferantenauswahl.