Kosten aus CAD Modellen automatisch kalkulieren
Unsere spezialisierte Software liest 3D-CAD-Daten, erkennt automatisch Geometrien, Volumen und Bearbeitungsschritte und ermittelt die exakten Rüstzeiten, Material- und Fertigungskosten in Sekunden.
Unsere spezialisierte Software liest 3D-CAD-Daten, erkennt automatisch Geometrien, Volumen und Bearbeitungsschritte und ermittelt die exakten Rüstzeiten, Material- und Fertigungskosten in Sekunden.
Kalkulationsergebnisse für Bauteile und Baugruppen in Sekunden, nicht erst nach Tagen.
Konsistente, nachvollziehbare und detaillierte Kalkulationen statt individueller Einschätzungen.
Die gemeinsame Datenbasis ermöglicht eine effiziente Kommunikation und das Erkennen von Einsparpotenzialen – für Konstruktion, Einkauf, Arbeitsvorbereitung und Vertrieb!
So nutzen Sie die Kalkulationsergebnisse abteilungsübergreifend
Unsere Should Costing Software simus classmate (was ist das?) liest 3D‑Geometrien von Bauteilen und Baugruppen detailliert aus, leitet die notwendigen Fertigungsschritte ab und berechnet daraus Fertigungszeiten und -kosten.
Intelligent genutzt lassen sich aus diesen Daten an unterschiedlichen Stellen Potenziale aufdecken:
Das CAD‑Modell ist die Basis für die Kalkulation.
Die ausgereifte, systematische Erkennung relevanter Merkmale aus dem CAD‑Modell ersetzt personenabhängige Einschätzungen. Auch unerfahrene Mitarbeitende, zum Beispiel im technischen Vertrieb, können sicher kalkulieren.
Individuelle Parameter, z. B. Maschinenstundensätze, sind dabei mit geringem Aufwand flexibel und zentral konfigurierbar.
Die Arbeitsvorbereitung bekommt einen vollständigen Arbeitsplan an die Hand.
Sekundenschnell erstellt, anpassbar und bereit zur Übergabe in weitere Systeme, z.B. SAP.

PMI können dem 3D-Modell zugeordnet werden und erhöhen so entscheidend die Kalkulationsgenauigkeit.
Unsere Software analysiert Ihre technischen Zeichnungen mit Hilfe von KI und extrahiert daraus Annotationen und andere Fertigungsinformationen, die für die Kalkulation relevant sind.

Neue Wege zur intelligenten Bündelung von Lieferantenanfragen.
Ähnliche Geometrien erkennen Sie auf Anhieb? Ähnliche Fertigungsabläufe nicht! simus classmate findet beides – und macht daraus konkrete Verhandlungspotenziale.

Materialien, Bearbeitungsmethoden und Fertigungstechniken werden berücksichtigt.
Sie erhalten belastbare, nachvollziehbare Informationen, die direkt zur Berechnung des Product Carbon Footprint eingesetzt werden können.
Unser Experte steht Rede und Antwort.

„Für rund 80 Prozent unserer Bauteile berechnet simus classmate die Herstellkosten im Voraus mit einer Trefferquote von 95 Prozent. Die Konstrukteure bauen eigenes Wissen auf und erreichen ihre Kostenziele ohne unsere Unterstützung immer besser.“

„Das frühe Kostenwissen in der Konzeptphase bringt bei neuen Projekten ein halbes Jahr Zeitgewinn. Dabei sparen wir 98 Prozent des früheren Kalkulationsaufwands ein.“

„Wir sind von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Lösung sehr angetan und sehen in classmate PLAN ein Herzstück für unsere Bemühungen, den Fertigungsprozess schlanker, flexibler und kostendeckender zu gestalten.“
1. Was ist eine automatisierte Herstellkostenkalkulation aus einem 3D-CAD-Modell?
Bei der automatisierten Herstellkostenkalkulation analysiert eine Software die Geometrie eines 3D-CAD-Modells. Aus den erkannten Bauteilmerkmalen leitet die Software geeignete Fertigungsschritte, Bearbeitungszeiten sowie Material- und Fertigungskosten ab. Dadurch entstehen bereits während der Konstruktion nachvollziehbare Kostenaussagen, ohne dass alle Kalkulationsdaten manuell eingegeben werden müssen.
2. Wie funktioniert die Kostenkalkulation auf Basis eines 3D-Modells?
Die Software liest das 3D-CAD-Modell ein und erkennt geometrische Merkmale wie Bohrungen, Fräsflächen oder rotationssymmetrische Bereiche. Anschließend ermittelt sie eine plausible Fertigungsstrategie und die dafür erforderlichen Arbeitsgänge. Auf Basis von Bearbeitungszeiten, Materialpreisen, Maschinenstundensätzen und weiteren Berechnungsparametern werden die voraussichtlichen Herstellkosten berechnet.
3. Warum sollten Herstellkosten bereits während der Konstruktion berechnet werden?
Viele kostenrelevante Entscheidungen werden bereits in der Produktentwicklung getroffen. Dazu gehören die Bauteilgeometrie, das Material, die Fertigungsverfahren und die erforderlichen Toleranzen. Eine frühe Kostenkalkulation macht die finanziellen Folgen dieser Entscheidungen sichtbar. Konstrukteure können Varianten vergleichen, Kostentreiber reduzieren und teure Änderungen in späteren Projektphasen vermeiden.
4. Welche Daten werden für die automatische Herstellkostenkalkulation benötigt?
Die wichtigste Grundlage ist das 3D-CAD-Modell des Bauteils oder der Baugruppe. Ergänzend können Materialdaten, Rohmaterialpreise, Maschinenstundensätze, Fertigungstechnologien und weitere unternehmensspezifische Kalkulationsparameter verwendet werden. Informationen aus technischen Zeichnungen, beispielsweise Toleranzen, Gewinde oder Oberflächenanforderungen, können zusätzlich mit einer KI-gestützten Zeichnungsanalyse erfasst und dem 3D-Modell zugeordnet werden.
5. Welche Ergebnisse liefert die Kalkulation aus dem 3D-CAD-Modell?
Die automatische CAD-Kalkulation liefert eine Vorkalkulation der Material- und Fertigungskosten. Zusätzlich können Bearbeitungszeiten, erforderliche Fertigungsverfahren, einzelne Arbeitsgänge und die Reihenfolge der Arbeitsschritte ermittelt werden. Die Ergebnisse lassen sich nach Bauteilen, Arbeitsgängen oder einzelnen Fertigungsflächen aufschlüsseln und für automatisch erzeugte Arbeitspläne verwenden.
6. Wie schnell und zuverlässig ist eine automatisierte CAD-Kalkulation?
Die Berechnung kann je nach Bauteil und Systemkonfiguration innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Standardisierte Berechnungsregeln sorgen dafür, dass Kalkulationen konsistent und nachvollziehbar erstellt werden. Die Qualität der Ergebnisse hängt insbesondere von den verfügbaren CAD-Daten, den hinterlegten Fertigungstechnologien und den unternehmensspezifischen Kalkulationsparametern ab.
7. Können auch Baugruppen und Schweißbaugruppen automatisch kalkuliert werden?
Ja, neben einzelnen Fertigungsteilen können auch komplexe Baugruppen und Schweißbaugruppen kalkuliert werden. Die Software analysiert die enthaltenen Komponenten und ermittelt daraus die voraussichtlichen Kosten. Dabei können unterschiedliche Szenarien betrachtet werden, beispielsweise Prototypen- oder Serienfertigung sowie die Fertigung an verschiedenen Produktionsstandorten.
8. Wie werden unternehmensspezifische Fertigungskosten berücksichtigt?
Allgemeine technologische Berechnungsgrundlagen, beispielsweise Schnittwerte für Dreh- und Fräsbearbeitungen, können in einer Technologiedatenbank hinterlegt werden. Unternehmen können individuelle Werte wie Maschinenstundensätze, Materialpreise, Zuschläge oder standortspezifische Fertigungsbedingungen ergänzen. Dadurch lässt sich die Kalkulation an die eigenen Maschinen, Prozesse und Kostenstrukturen anpassen.
9. Wie lassen sich Kostentreiber direkt am CAD-Modell erkennen?
Kostenintensive Bereiche eines Bauteils können am 3D-Modell farblich hervorgehoben werden. Eine Ampeldarstellung kennzeichnet vergleichsweise teure Fertigungsflächen rot und günstigere Bereiche gelb oder grün. Für einzelne Flächen können detaillierte Informationen zu Fertigungsverfahren, Bearbeitungszeiten und Kosten angezeigt werden. So werden mögliche Optimierungsansätze unmittelbar an der Konstruktion sichtbar.
10. Für welche Unternehmensbereiche ist die automatische Herstellkostenkalkulation geeignet?
Die automatische Herstellkostenkalkulation unterstützt insbesondere Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, technischen Einkauf, Cost Engineering und Vertrieb. Konstrukteure können Bauteile kostenorientiert entwickeln, die Arbeitsvorbereitung erhält automatisch erzeugte Arbeitspläne und der Einkauf kann Lieferantenangebote oder Make-or-Buy-Szenarien bewerten. Der Vertrieb profitiert von schnelleren und einheitlicheren Kalkulationsgrundlagen für Angebote.