FAQ | Softwarelösungen

Ja. Mit dem Softwaremodul classmate DATA ist eine automatische Klassifikation von Stammdaten möglich.

Das Softwaremodul classmate DATA nimmt vorhandene Daten aus einem oder mehreren Systemen (z. B. aus ERP- oder PDM-Systemen) als Grundlage. Die Daten werden über integrierte, anpassbare Regelwerke systematisch analysiert, verdichtet, angereichert und strukturiert.

Mehr Informationen zum Stammdatenmanagement »

Die Master Data Governance Lösung besteht bei simus classmate aus drei Phasen.

Phase 1 – Bereinigung und Restrukturierung der Daten.
Phase 2 – Definition von Workflows zur Neu-Anlage von Materialstammdaten.
Phase 3 – Definition von Workflows zur nachhaltigen Pflege von Materialstammdaten.

Mehr zu Master Data Governance »

Sämtliche externe Tabellen, die einen strukturierten Aufbau haben (XML, Excel, Datenbanken, etc.) können angebunden und ausgewertet werden.

Ja. Mit classmate Textgenerator können Texte wie beispielsweise Bestelltexte für den Einkauf, Materialkurztexte, Zollbenennungen und vieles mehr automatisiert erstellt werden. Voraussetzung für die effektive Arbeit des classmate Textgenerators ist ein gepflegtes Klassensystem, in dem die Daten strukturiert hinterlegt sind.

Mehr zu classmate Textgenerator: Texte automatisiert erstellen »

Ja. Stammdatenmanagement sorgt über die Textgenerierung zunächst in der Ausgangssprache für korrekte, aktuelle, vollständige und eindeutige Datensätze in einheitlicher standardisierter Schreibweise. Damit wird der Übersetzungsaufwand deutlich verringert.

Mehr zu: Optimieren Sie Ihre Datenbasis mit simus classmate »

Selbstverständlich kann man die Datenbereinigung auch einfach als einmalige Dienstleistung durchführen. Um zukünftig die Datenqualität zu sichern sollte man danach aber zumindest die Datenanlage- und Datenpflegeprozesse prüfen.

Das Softwaremodul classmate PLAN generiert die Vorkalkulation eines Bauteils, indem es die Geometrieinformationen des 3D-CAD-Modells analysiert und daraus die notwendigen Fertigungsschritte in einer logisch sinnvollen Reihenfolge ableitet und über die Bearbeitungszeiten die Kosten berechnet.

Die Kostensätze der zur Verfügung stehenden Fertigungstechnologien sind in Technologiedatenbanken hinterlegt. Die Berechnung der Vorkalkulation kann unter verschiedenen Prämissen durchgeführt werden, seien es Kostenvergleiche zwischen Prototyp und Serienfertigung oder Fertigungsalternativen an unterschiedlichen Produktionsstandorten oder Optimierungen in Hinblick auf möglichst niedrige Kosten oder möglichst kurze Durchlaufzeiten bzw. wenig Maschinenwechsel.

Nein. Allgemeine Berechnungsparameter der Fertigungstechnologien sind bereits in einer Technologiedatenbank erfasst. Dazu zählen z. B. Schnittwerte für Dreh- und Fräsbearbeitungen. Individuelle Parameter, z. B. Maschinenstundensätze, sind flexibel konfigurierbar und können leicht an kundespezifische Vorgaben angepasst werden. Damit ist der Aufwand für die Pflege der Berechnungsgrundlagen minimal.

Ja.- Eine Anpassung der Berechnungsgrundlagen ist hochgradig individualisierbar.

Wir verfügen über Best-Practice-Datenbanken mit den Technologie-, Kosten- und Bearbeitungsinformationen für die meisten der angebotenen Bearbeitungsverfahren, die wir Ihnen als Basis zur Verfügung stellen. Diese können wir zusätzlich individuell den Bedürfnissen Ihres Unternehmens anpassen. Damit entsteht für Sie nur ein geringer Aufwand beim Aufbau einer Technologiedatenbank. Die Datenoptimierung kann auch während der Nutzung der Software vom Anwender ohne Probleme durchgeführt werden.

Korrekte und aktuelle Kalkulationsergebnisse werden gewährleistet, indem Rohmaterialpreise und andere relevante Beschaffungsfaktoren direkt aus dem Stammdatensystem abgerufen sowie die Daten der Technologiedatenbank firmenspezifisch an die Anwendergegebenheiten angepasst und zur Kalkulation herangezogen werden.

Zu den unterstützen Bearbeitungsverfahren zählen: Dreh- und Fräsbearbeitung, Bohren, Verzahnen, Erodieren, Nutziehen, Stoßen, Nuträumen, Gravieren, Reinigen, Sägen, Schneiden, Prüfen, Induktivhärten sowie Oberflächenbehandlungen (Lackieren, Verzinken, Verchromen etc.).

Damit weitgehend alle maschinenbautypischen Bearbeitungsverfahren, auch unter Berücksichtigung vorhandener Toleranzen, Oberflächengüte, etc.

Nein. simus systems bietet Ihnen eine umfangreiche Technologiedatenbank als Best-Practice-Lösung. Firmenspezifische Anpassungen an der Technologiedatenbank sind jedoch möglich und verbessern die Ergebnisse.

Nein. Eine Klassifikation der Daten ist nicht erforderlich.

Ja. Die Software funktioniert auch für Baugruppen.

Nein. Die Software benötigt 3D-Daten, um eine Berechnung anhand CAD-Daten durchzuführen.

Nein. simus systems produziert keine Bauteile, jedoch wird unsere Software bereits bei einigen Bauteilherstellern als Kalkulationswerkzeug eingesetzt.

Nach der automatischen Datenaufbereitung durch Best-Practise-Methoden werden die Daten in classmate FINDER übersichtlich dargestellt. Die Anwender profitieren von einer schnellen und zuverlässigen Suche, die sich optimal in die Anwenderumgebung einbettet.
Über die Klassifizierungsfunktionen werden die Daten besser suchbar und können auch besser miteinander verglichen werden, um die optimale Lösung zu finden.

Verschiedene Suchfunktionen stehen zur Verfügung, die beliebig miteinander kombiniert und nacheinander ausgeführt werden können:

  • Navigieren im Klassenbaum
  • Suchen über Werte und Wertebereiche
  • Suche nach geometrisch ähnlichen Teilen
  • Suche nach Teilen deren Merkmale ähnlich sind
  • Teilbereichssuche
  • Suche nach Schlagworten
  • Dublettensuche
  • Suche über Merkmalsnamen

Bei Nutzung classmate PLAN auch:

  • Suche über Bearbeitungsverfahren
  • Fertigungszeiten
  • Werkzeugnutzung
  • Maschinenverwendung
  • Gleiche Arbeitsgänge und vieles mehr

Ja. classmate FINDER bietet eine Ähnlichkeitssuche auf Basis eines Vergleichsdatensatzes als Suchoption an. Über den „classmate Model Monitor“ können Sie sich auch automatisch während der Konstruktionstätigkeit über die Anzahl der verfügbaren ähnlichen Teile informieren lassen.

Ja. Sie können Ihre Suche auch auf definierte Teilbereiche eines Modells starten. Damit finden Sie nicht nur Teile mit ähnlicher Form, sondern auch passende Gegenstücke oder Werkzeuge.

Teilbereiche können Sie durch einfaches Markieren im Viewermodell oder über Merkmalskombinationen auswählen.

Ja. Die Informationen zu den Stücklisten werden aus CAD-Modellen oder ERP-Systemen entnommen und zur Verfügung gestellt. Sie können auch zwischen unterschiedlichen Funktionsansichten wie z.B. Verwendungsnachweis, Auflösung der Baukastenstückliste wählen.

Das Softwaremodul classmate CAD zerlegt das CAD-Modell „rückwärtsgerichtet“, d.h. es analysiert 3D-CAD-Modelle nach Formelementen wie z. B. Außen- oder Innenkonturen, Bohrungen, Bohrungsanordnung, Fasen, Rundungen und Ausklinkungen nach einem patentierten Verfahren, füllt automatisch die klassenspezifischen Sachmerkmalleisten mit den ermittelten Werten und erstellt zur Veranschaulichung 2D- und 3D-Vorschauformate.

Die Anzahl der CAD-Modelle ist durch die Softwarearchitektur von simus classmate unbeschränkt.

Es werden die nativen Formate der CAD-Systeme Autodesk Inventor, Catia, Siemens PLM/NX, Creo Parametric, Solid Edge, SolidWorks unterstützt. Weiterhin werden auch Neutralformate wie STEP oder JT (mit X-BREP) verarbeitet.

Ihr System ist nicht dabei? Rufen Sie uns an. Wir finden eine Lösung! Telefon: +49 (721) 83 08 43 – 0

Nein. simus systems bietet ein Best-Practice-Modell an, welches firmenspezifisch erweitert werden kann.

Ja. Unser Best-Practice-Modell bietet die Möglichkeit Klassen zu erweitern und zu beschränken. Damit ist auch eine Erstellung eigener Klassen und eine automatische Befüllung möglich.

Die reine Ähnlichkeitssuche wird ergänzt durch Teilbereich-, Merkmalssuche und geometrische Dublettenanalyse sowie Kombinationen daraus.

Ja. Beim CAD-Vergleich können auch die Materialstammdaten verglichen werden, da neben den CAD-Daten auch Merkmale mit in die Suche aufgenommen werden können.

Ja. Mit simus classmate können Sie Bauteile auch im Nachhinein vollautomatisch erfassen und klassifizieren.

Durch eine automatische Geometrieanalyse des 3D-CAD-Modells werden die Formelemente wie z.B. Bohrungen, Wellenabsätze aber auch der Werkstoff extrahiert. Aus der Technologiedatenbank werden zu diesen Informationen passende Fertigungsverfahren, Maschinen, Werkzeuge, Schnittwerte etc. entnommen. Anhand dieser Daten kann classmate PLAN logisch sinnvoll Arbeitsschritte, Ressourcen, Rüst- und Bearbeitungszeiten berechnen und automatisch den Arbeitsplan generieren. Hierbei können auch Toleranzen, Oberflächengüten oder Passungen aus dem Modell oder auch losgrößenabhängige Optimierungen verarbeitet werden.

Ja. simus classmate bietet die Möglichkeit Arbeitspläne nach:

  • einer Definition von Arbeitsgängen auf Basis von Basisbearbeitungen
  • direkten Kostenermittlungen für externe Arbeitsgänge
  • anpassbare Detailierung
  • Transport-, Prüf- und Reinigungsarbeitsgängen

zu konfigurieren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Ein Arbeitsplan kann durch eine direkte Schnittstelle an das ERP-System von SAP übergeben werden. Es ist auch möglich anhand einer Ausleitung wie z.B. über Excel oder Text/CSV und einem kundenseitigen Import einen Arbeitsplan in ein ERP-System zu übergeben.

Ja. Um passende Lieferanten anhand von definierten technischen Parametern auszuwählen, kann simus classmate folgendermaßen genutzt werden:

Zuerst wird eine geometrische Analyse des CAD-Modells erstellt. Daten werden in einer speziellen Klassifikation für den Einkauf verdichtet und eine automatische Zuordnung der Fertigungsteile zu bekannten Lieferanten wird erzeugt.

Mehr zu Lieferantenauswahl im technischen Einkauf mit simus classmate »

Ja. Ein Warengruppenschlüssel kann aus den mit classmate PLAN ermittelten Eigenschaften zusammengesetzt werden. Hierzu wurde eine entsprechende praxiserprobte Best-Practice Methode erarbeitet.

Ja. Über entsprechende Customizing Einstellungen können die Elemente an den Warengruppenschlüssel angepasst werden.

Ja. Eine Einkaufsklassifikation und automatische Warengruppenberechnung ist anhand der ermittelten Geometriedaten möglich.

Ja. simus classmate bietet die Möglichkeit Geometriedaten und Vergangenheitsdaten der bisher genutzten Lieferanten auszuwerten und damit Lieferantenfähigkeiten zu klassifizieren.

Ja. Es ist möglich einen automatischen Bestellprozess zu implementieren. simus classmate kann eine automatische Warengruppenberechnung und eine Lieferantenklassifikation erstellen, wodurch die Möglichkeit besteht Lieferanten zu einer Geometrie automatisch zuzuordnen.

Anhand von selbstbestimmten Kriterien oder z.B. der Kapazität kann der Bestellprozess direkt weitergeleitet werden.

Ja. Eine Integration von simus classmate in SAP ECTR ist aufgrund der strategischen Partnerschaft zwischen DSC Software AG und simus systems möglich.

Mehr Informationen zu der SAP ECTR Integration finden Sie hier »

Ja. Das PDM System sorgt weiterhin für die physikalische und organisatorische Verwaltung der CAD-Modelle und -Dokumente. Es stellt einerseits die CAD Modelle für die Berechnung zur Verfügung. Andererseits wird das PDM System mit classmate FINDER/easyFINDER integriert zur gegenseitigen Aktivierung.

simus classmate bietet Schnittstellen zu allen gängigen PDM-/ERP-Systemen. Die aktuelle Liste finden Sie hier »

Ja. simus systems unterstützt auch SAP S/4HANA.

Ja. Es bestehen Schnittstellen z. B. zu Arbeitsplänen, Equipments, DIS (Dokumentinfosätzen), Änderungsstammsätze, Kreditoren und Stücklisten.

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