Mit der Software simus classmate von simus systems verbessert die Gessmann GmbH in Leingarten die Wiederverwendungsrate von CAD-Modellen – was zu Kostensenkungen auch in nachgelagerten Bereichen führt. Auf der gleichen Datenbasis wird eine konstruktionsbegleitende Kalkulation direkt in das CAD-System integriert – doch auch Arbeitsvorbereitung und Einkauf sollen davon profitieren.
Die sichere Bedienung von Kranen, Flurförderfahrzeugen, Schienenfahrzeugen und Schiffen liegt oft in einer Hand, die einen Joystick der W. Gessmann GmbH in Leingarten umschließt. Der Weltmarktführer bietet Kataloglösungen wie Individualprodukte, vom einzelnen Stick über integrierte Pulte und Armlehnen-Konsolen bis zu kompletten Steuerständen. Darüber hinaus zählen auch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) mit kundenspezifischen Modifikationen sowie eine Software zur Effizienzsteigerung produzierender Unternehmen zum Gessmann Portfolio. Die sicherheitskritischen Hightech-Produkte werden von rund 600 Mitarbeitern am Hauptsitz bei Heilbronn entwickelt, konstruiert, teilweise montiert und weltweit exportiert. Für hohe Ergonomie, Sicherheit und Qualität setzt das Unternehmen auf Fertigungstiefe: Werkzeuggebundene Metall- und Kunststoffteile entstehen auf eigenen Werkzeugen, maschinengebundene Einzelteile werden auf hochmodernen CNC-Maschinen im Werk bearbeitet, wo auch Elektronikkomponenten wie THT und SMD bestückt werden. „Durch das Zusammenwachsen von Mechanik, Elektronik, Sensorik und Software wird die Produktentwicklung immer detailreicher“, erklärt Martin Eggensperger, Entwicklungsleiter Mechanik und Elektronik bei Gessmann. Das rund 50-köpfige Entwicklungsteam ist mit 3D-CAD, E-CAD, PDM, Dokumentenverwaltung, und ERP bestens ausgestattet.