So entlasten Sie Ihre Arbeitsvorbereitung und planen den optimalen Produktionsablauf schnell und zuverlässig!

Ablauf der Arbeitsplanerstellung – Ausgangsituation

Arbeitspläne dokumentieren alle Schritte, die für die Herstellung eines Produkts notwendig sind – von der Auswahl und der Bereitstellung des Rohmaterials, Fertigung der Einzelteile über die Montage bis hin zur Qualitätskontrolle. Die notwendigen Kapazitäten an Zeit, Material, Maschinen und Personal werden festgelegt, Durchlaufzeiten ermittelt, die Reihenfolge der Abläufe definiert. Der Aufwand für die individuelle Erstellung der Arbeitspläne ist hoch, auch wenn sie von erfahrenen Arbeitsplanern durchgeführt wird.

Die Lösung: Effiziente Arbeitsvorbereitung

Entlasten Sie Ihre Arbeitsvorbereitung von Standard-Aufgaben: Mit der bewährten Software classmate PLAN erstellen Sie Arbeitspläne schnell, sicher und automatisiert.

Arbeitsplaene generieren mit classmate PLAN

classmate PLAN erstellt den Arbeitsplan automatisch – aber nicht nur das!
Um den Produktionsprozess optimal vorzubereiten, kann classmate PLAN als effektives Werkzeug zur Vorkalkulation und Arbeitsplanung eingesetzt werden:

  • Geometrische Analyse

    Zunächst werden die geometrischen Daten des zu fertigenden Produkts analysiert. Alle Details, die als Text, als geometrische Information oder als „Product Manufacturing Information“ (PMI) im 3D-CAD-Modell vorliegen, sind damit automatisch vollständig ermittelt und können so zur automatischen Arbeitsplangenerierung verwendet werden. Weitere manuelle Eingaben sind dafür nicht notwendig.

    Das durch simus systems entwickelte Regelwerk in classmate PLAN ermittelt aus diesen Informationen automatisch die erforderlichen Arbeitsgänge wie beispielsweise Sägen, Drehen oder Fräsen in einer logisch sinnvollen Reihenfolge. So berücksichtigt classmate PLAN bei einem Drehteil mit einer Nut, dass es sinnvoll ist, die Nut erst nach dem Drehen zu fräsen und nicht andersrum.

  • Anbindung an Technologiedatenbanken

    Hierbei greift classmate PLAN auf firmenspezifische Technologiedatenbanken zu, in denen die zur Verfügung stehenden Maschinen mit deren Fähigkeiten, Werkzeugen, Schnittwerten, Werkstoffinformationen etc. hinterlegt sind. Mehrere Varianten können berechnet werden, um beispielsweise unterschiedliche Materialien zu hinterlegen oder die Produktionsabläufe an verschiedenen Standorten zu vergleichen. Unternehmen mit geringer Fertigungstiefe können für Ihre Fertigungspartner „virtuelle“ Maschinenparks anlegen. Wenn Anwender die Arbeitspläne für einen Partner in Deutschland oder beispielsweise in Asien anlegen möchte, können durch diese Struktur nicht nur die unterschiedlichen Kostensätze, sondern auch die abweichenden Fertigungsmethoden berücksichtigt werden. Während hier vielleicht das 4-Achs-Bearbeitungszentrum Verwendung findet, werden unter Umständen in China verschiedene manuell zu bedienende einfache Maschinen genutzt.

  • classmate PLAN ermittelt Abläufe und Kosten

    classmate PLAN erstellt im Hintergrund blitzschnell alle möglichen und sinnvollen Herstellungsalternativen unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Parameter. Der Anwender kann nun auswählen, welche dieser Alternativen zum Zug kommen soll: die mit den geringsten Plankosten, die mit den wenigsten Maschinenwechseln oder die mit den kürzesten Durchlaufzeiten?

    Nach der Berechnung der geeigneten Maschinen, Werkzeuge und Herstellzeiten nach der in Deutschland üblichen REFA-Methode (Haupt-, Neben-, Grund-, Verteil-, Stück-, Rüstzeit, etc.) nutzt classmate PLAN die in den Technologiedatenbanken hinterlegten Stundensätze und Faktoren, um die Herstellkosten zu ermitteln sowie eine Grenz- und Vollkostenrechnung durchzuführen. Damit erhält der Anwender neben dem vollumfänglich nutzbaren Arbeitsplan nicht nur die Information, wie hoch die Herstellkosten sind, sondern auch, welchen Preis ein Fertigungspartner für die Teile nehmen muss, wenn er zu Vollkosten oder Grenzkosten kalkuliert.

    Über die grafische Benutzeroberfläche classmate FINDER können die Ergebnisse visualisiert werden. Es können mehrere Berechnungsergebnisse gespeichert, durchsucht und verglichen werden. Auswirkungen unterschiedlicher konstruktiver Lösungen können verglichen werden, z. B. eine Ausführung in Stahl mit anschließendem Verzinken gegenüber einer Ausführung in Edelstahl, die Auswirkung einer Passung oder die Änderung eines Radius. Alle diese Änderungen stehen in wenigen Sekunden zur Verfügung. Die Varianten können am CAD-Modell vollzogen werden, oder aber, wenn der Anwender direkt keines zur Verfügung hat, im informativen Viewer, der in classmate FINDER integriert ist. Kostentreiber oder Problemstellen können in einer Listenansicht, aber auch durch eine automatische Einfärbung im Viewermodell identifiziert werden.

  • Arbeitsplan wird automatisch erstellt und exportiert

    Ganz komfortabel kann so die kostengünstigste oder aus Anwendersicht sinnvollste Produktionsvariante ausgewählt werden. Die ermittelten Technologiefolgen, Maschinen, Rüst- und Stückzeiten werden in einen Arbeitsplan überführt.

    Über Schnittstellen können der Arbeitsplan und die Berechnungsergebnisse aus classmate PLAN in verschiedene Systeme exportiert werden, z. B. Excel oder ASCII/CSV. Auch eine Übermittlung der Ergebnisse an ein ERP-System ist damit einfach möglich. Über eine simus-Standardschnittstelle kann der Arbeitsplan beispielsweise automatisch an SAP übermittelt werden.

Die Vorteile der automatischen Arbeitsplanerstellung für Sie:

  • Ihre Arbeitsvorbereitung wird von Standard-Aufgaben deutlich entlastet und gewinnt Zeit für komplexere Aufgaben.
  • Durch die Nutzung der Daten aus dem nativen CAD-Modell werden Übertragungsfehler vermieden; die zugrundeliegenden Daten sind immer aktuell.
  • Kein Arbeitsschritt wird vergessen.
  • Die Berechnung erfolgt sekundenschnell.
  • Die einzelnen Arbeitsschritte können in Listenform oder am CAD-Modell kontrolliert werden, so dass Problemfälle oder Kostentreiber schnell identifiziert werden können.
  • Verschiedene Produktionsvarianten können zuverlässig verglichen werden: zum Beispiel unterschiedliche Produktionsstandorte, Lieferanten oder Losgrößen.
  • Die Arbeitsplanerstellung und die Kostenkalkulation können bereits durchgeführt werden, bevor der erste Material-/Teilestamm im ERP-System angelegt wird.
  • Der Einführungsaufwand ist überschaubar und wird von erfahrenen simus-Projektingenieuren als Diskussions- und Optimierungspartner begleitet.
  • Umfangreiche Vorlagen für Maschinen, Werkzeuge und Bearbeitungsverfahren sind vorhanden.
  • Hohe Projektsicherheit und Nachhaltigkeit ist gewährleistet, da auch später noch neue Bearbeitungsverfahren in die Software eingebunden werden können.
  • Einfache Integration in die vorhandene IT-Landschaft.
  • Zum späteren Zeitpunkt einfache Ergänzungsmöglichkeit durch classmate CAD zur automatischen Klassifizierung von CAD-Modellen und Unterstützung der Wiederholteileverwendung oder Ähnlichteilsuche, da die gleichen Technologien genutzt werden.

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